Sicherheitsbedrohung durch Active X?

Die Microsoft entwickelte Web-Browser, Active X, sollte eigentlich eine Antwort auf Java sein. Jedoch machte diese
bezüglich Sicherheit anderer, negative Schlagzeilen. Die Active X - Technologie öffnete auf dem eigenen Rechner die
Tore weit für Manipulationen von außen. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Transaktionen, die im Hintergrund per
Fernbedienung gestartet werden können, ohne das der Anwender davon etwas bemerkt, geschweige denn etwas
dagegen unternehmen könnte. Es könnte sich bei einer Opfer folgendermaßen ablaufen: Ein Active X Applet teilt sich
in zwei Bereiche, den Initialiesierungsteil und den Hauptteil. Der Initialiesierungsteil hat den vollen Zugriff auf den
Rechner, so daß die Aktionen zum schädigen bereits beim Laden der Web-Seite ausgeführt werden. Klickt das
ahnungslose Opfer auf der Web-Seite den präparierten Link an, so wird die gefälschte Seite geladen. Während des
Ladens wird der Internet Explorer von der gestarteten Applet in den Vordergrund gestellt. Hinter dem Explorer
Fenster wird zum Beispiel Quicken gestartet und eine Überweisung ausgefüllt. Nachdem Quicken geschlossen wurde,
ist das Laden der Seite beendet. Später, wenn das Opfer zum Beispiel seine Homebankingsoftware benutzt und seine
üblichen Überweisungen versendet, fragt die Software zum Beispiel: „Es sind 6 Überweisungen zu 1195,00 DM zu
versenden. OK? - Wer jetzt merkt, daß er nur 5 Überweisungen zu 1165,00 DM machen wollte, hat Glück gehabt.
Hinsichtlich der Sicherheit des eigenen Rechners ist das Verzicht auf kleine Web-Seiten-Beigaben von Vorteil.
Weiter Informationen:
  • Mit Active X greift Microsoft nach der Internet-Herrschaft
  • Re: Active X vs. Java
  • Active X
  • Understanding Active X and OLE, by Chappell, David

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