Einleitung
Mit dem immer Stärker werdenden Einsatz neuer Kommunikationstechniken
und der damit verbundenen Dezent-
ralisierung von Informationsverarbeitung wächst auch der Bedarf
an sichere Kommunikation. Denn mehr und
mehr werden lebenswichtige und vertrauliche Informationen vieler Bürger,
vom Ergebnis eines Aids-Testes, dem
Kontostand oder dem vertraulichen Angebot bis hin zur Steuererklärung
oder dem Antrag auf Sozialhilfe, als
sogenannte elektronische Post, über Telekomunikationsnetze übertragen.
Vielfach handelt es sich dabei um
Computerdaten, die sich schnell und einfach übertragen lassen;
meistens viel schneller und billiger als mit der
klassischen Briefpost. In Wirtschaft und Verwaltung wird diese neue
Art der Übertragung zunehmend genutzt,
und zwar auch für vertrauliche und rechtsverbindliche Informationen
und Vorgänge wie Forschungsergebnisse,
Kalkulationen, Angebote, u.a.m. Neben vielen Vorteilen bringt diese
neue Art der Kommunikation auch neue
Risiken. Die übermittelten Daten können nicht nur vergleichsweise
einfach abgehört, sondern können auch ver-
ändert oder gefälscht werden. Um diesem Vorzubeugen sind
heute viele unterschiedliche Verfahren und Systeme
realisiert, die auf der Basis kryptographischer Verfahren (Verschlüsselung)
Vertraulichkeit beim Informations-
austausch oder Authenzitätsnachweise durch digitale Unterschriften
liefern.
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